Beauceron - History

Der „Bas Rouge" (Rotstrumpf), wie er wegen seiner Färbung auch genannt wird, ist eine sehr alte französische Rasse. Seine Herkunft lässt sich nicht genau bestimmen, aber schon auf mittelalterlichen Darstellungen waren Hunde zu sehen, die durchaus die Stammväter des BEAUCERON hätten sein können.

Er wurde von Hirten zum Treiben und Hüten von Schafen gezüchtet und verteidigte die Herden gegen Bären, Luchse und Wölfe. Dabei gestattete ihm seine außergewöhnliche Robustheit ohne Ermüdungserscheinungen bis zu 80 km am Tag zurückzulegen. Zwei Hunde genügten, um 200 bis 300 Schafe zu hüten.

1896 bekam der BEAUCERON von einer durch Pierre Mègnin einberufenen Kommission seinen Namen - Schäferhund aus der Beauce. Das bedeutet aber nicht, dass diese Landschaft seine Heimat ist. Er erhielt diesen Namen, um ihn von seinem langhaarigen Vetter, dem Berger de Brie (Briard) zu unterscheiden.

Mit zunehmender Industrialisierung benötigte man nicht mehr so viele Hütehunde. Aufgrund seiner wirklich außergewöhnlichen Eigenschaften fand der BEAUCERON aber neue Aufgabengebiete als Dienst-, Rettungs- und Sporthund. Bei der französischen Polizei ist der BEAUCERON eine der verbreitetsten Rassen und auch im Hundesport kann er durchaus mit den bekannten Rassen „Deutscher Schäferhund“ und „Malinois“ mithalten.